05.10.2011 10:11 Uhr
Orthopädische und ergonomische Kriterien beim Klavierspiel
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass beim Klavierspiel – wie bei zahlreichen Tätigkeiten – die Haltung darüber entscheidet, ob man bei dieser Tätigkeit seine Gesundheit fördert oder ihr vielmehr schadet. Gerade Musizieren soll und muss Freude bereiten, nicht zuletzt, weil es nur dann gute Resultate zeitigt.
Während in der Stimmbildung und Gesangsausbildung inzwischen die Einbeziehung von Körperarbeit bis hin zur ganzheitlichen Arbeit stark verbreitet ist, scheint mir dieses beim Klavierspiel noch sehr unterentwickelt.
Zum einen soll und muss ein Klavierlehrer auf einen guten Sitz seiner Schüler achten, aufrecht, an den richtigen Stellen gestützt und gespannt – aber nicht verspannt – zum anderen darf nicht übersehen werden, dass eine ungute Haltung bzw. Rückenprobleme als solche selten rein physische Ursachen haben, da reicht schon die unbewusste Angst, nicht gut genug zu spielen, und je nach Konstitutionstyp schwitzt der eine, die andere fängt an zu zittern und ein dritter gerät in eine krumme und schiefe „Zwangshaltung“. Nun habe ich hier Extrembeispiele genannt, wenn ich meine Schüler offen und freundlich bediene und ihnen kein schlechtes Gewissen einrede, wenn sie mal nicht so viel üben konnten, erlebe ich solches weniger.
Natürlich ist es ein Balanceakt: zum einen liegt der Dienst am Menschen, am Kunden, also in diesem Falle am Schüler, in meiner Verantwortung, aber ebenso das Erreichen gewisser Resultate. Nun, der Kunde ist König, wer nur für sich und sein Hobby musiziert wird natürlich weniger stringent gefordert als der Anwärter auf ein Pianistenstudium…
Aber all diesem voran soll und muss die optimale Voraussetzung sein, dass der Sitz – Klavierstuhl oder –bank – optimale Voraussetzungen bietet. Aufgrund der physischen Unterschiede in Körperlänger allein ist eine Höhenverstellbarkeit unumgänglich. Bei der Einstellung der Höhe gibt es neben der Körpergröße auch persönliche Vorlieben und Unterschiede. Gewisse Grundregeln sollten aber beachtet werden, vor allem, wenn man durch eine „buckelige“ Haltung die Bandscheiben massiv schädigt und sich langfristig chronische Rückenbeschwerden zuzieht. Auf der anderen Seite erlaubt eine zu tief eingestellter Sitz keinen Gewichtsanschlag, und auch beim Kraftanschlag („Hydraulischer Anschlag“) ist unnötiger Energieaufwand erforderlich, der einem guten Fluss im Spiel abträglich ist.
Die früher gebräuchlichen Drehhocker verlieren – vor allem im Spindelbereich – sehr schnell an Halt und Stabilität, die dreifüßigen entsprechen nicht den Sicherheitsbestimmungen, und wirklich gute vierfüßige Qualitätshocker sind teurer als Bänke, die den genannten Mindestanforderungen entsprechen. Aber auch hier sie vor „Schnäppchen“ in den „Billig“-Märkten (auch solchen im Internet) gewarnt; oft fällt eine solche Klavierbank schon nach wenigen Wochen auseinander, weil die Mechanik zur Höhenverstellung minderwertig ist, oder aber Verschraubungen und Verleimungen sehr schlecht sind.
Wer sein Leben lang mit Freude Klavier spielen möchte, sollte sich solcher Voraussetzungen wert sein!
Wetzlar, am 4. Oktober 2011
Kantor Michael Harry Poths – Institut für musikalische Ausbildung
Firmenportrait:
Unternehmensphilosophie
Kantor Michael Harry Poths – Institut für musikalische Ausbildung
Oesterreicher Straße 26, D-35576 Wetzlar
Ruf: 06441-42672
Fax: 06441-42960
Email: Kantor.Poths@t-online.de
Internet: http://www.kantor-poths.de
und: http://kantor-poths.organistenscout.de
Musik ist ein Phänomen, das den ganzen Menschen anrührt, und diesen prägen und formen kann.
Die Weitergabe der Musik in Form von Beherrschen eines Instrumentes, des Gesangs, des musikalischen Gemeinschaftserlebnisses braucht Gestaltungs-und Ausdrucksfähigkeit.
Gleiches gilt auch für die Chor- und Orchesterarbeit.
In einem eigenen Institut für musikalische Ausbildung können diese Voraussetzungen geschaffen werden:
Die Unternehmensphilosophie umfasst zum einen die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern im hohen Qualitätssegment (Klavierspiel, Orgelspiel, Gesang, Gehörbildung, Stimmbildung, Musiktheorie, Chor- und Orchesterleitung), speziell die Bereiche Gesang / Stimmbildung / Chorarbeit auch in der Verbindung mit Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga. Hierfür stehen die Räumlichkeiten des Institutes zur Verfügung außer für Organistenausbildung, die in Kirchen stattfindet sowie Chor- und Orchesterarbeit, die in Stadthallen, Dorfgemeinschaftshäusern u.ä. stattfindet.
Der zweite Sektor ist die Gruppenarbeit (Chor- und Orchesterleitung), die vorzugsweise in den Abendstunden geleistet wird oder in Form von Workshops und Seminaren an Wochenenden. Diese Arbeit erstreckt sich auf einen großen Aktionsradius, derzeit von der Wetterau bis ins Marburger Land.
Ein weiterer Sektor ist das Angebot von Orgelmusik in Konzerten und CD-Einspielungen. Dieses Angebot gilt weltweit und überkonfessionell und wird sowohl von Kunden (Privatkunden, Kirchengemeinden) erworben als auch hin und wieder zum Zwecke der eigenen Werbung und Vermarktung seitens des Instituts durchgeführt.
Das Angebot von Orgelmusik (ebenso auf Wunsch Klaviermusik und Gesang) gibt es natürlich auch für Hochzeiten, Trauerfeiern, Konfirmation, Kommunion und Events.
Mit diesem Konzept wird ein umfassendes musikalisches Angebot realisiert, das von
Musiklehre
Musikpädagogik
Musiktheorie
sowie individueller
Stimmbildung
Entspannungstechnik
ein breites Spektrum umfasst.
Dieses wird ergänzt durch eigene Auftritte als Konzertorganist, Dirigent sowie als Produzent von Orgel-CDs oder auch DVDs.
Wetzlar, am 26. Mai 2011
Kantor Michael Harry Poths, Institutsleiter
Kontakt:
Kantor Michael Harry Poths - Institut für musikalische Ausbildung
Österreicher Straße 26
35576 Wetzlar
Tel. 06441-42672
Email: Kantor-Poths@t-online.de
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