StartseiteAGBDatenschutzImpressum
KunstLiteraturMusikBühneMedien

02.11.2011 15:53 Uhr

LOST THINGS - Maria L. Felixmüller, Fotografie

„Meine Bildsprache formuliert die zufälligen Begegnungen und Verirrungen alltäglicher Gegenstände. Innerhalb dieser Zufälle zeigen sich deutlich die ei­gentlichen Bedeutungen der einzelnen Dinge. Denn gerade wenn sie nicht das tun wozu sie bestimmt sind, wenn sie außerhalb ihres eigentlichen Kontextes gefunden, ausgestellt und gesehen werden, nur dann kann man erkennen, dass sie mehr sind als sie zu sein scheinen.“



Ähnlich wie Kinder, die interessante Steine oder bunte Papierchen sammeln, sammelt die Künstlerin Motive, die sie staunen lässt. Zufällig Entdecktes hält sie mit ihrer Kamera fest. Diese Motive sollen dabei nicht rational archiviert und katalogisiert werden. Auch steht die fotografische Technik nicht im Vorder­grund. Sondern der Betrachter soll angeregt werden eine narrative Bedeutung zu suchen, soll schmunzeln und Alltägliches neu entdecken. Wichtig ist Maria L. Felixmüller auch, dass ihre Motive nicht inszeniert werden. Typisch für die klassische Straßenfotografie, hält sie die Gegenstände und Situationen, die ihre Aufmerksamkeit wecken, genau so fotografisch fest, wie sie sie vorfindet.



Sie schöpft aus einem riesigen Fundus scheinbar nebensächlicher Momente. Durch Sortieren, Tauschen, Verwerfen, Hinzufügen und Gegenüberstellen er­zeugt Maria L. Felixmüller eine Narration, die sich für den Betrachter oft mehr als nur auf einer Ebene abspielt. Der Betrachter greift zur Deutung auf seine Erfahrungen und Erinnerungen zurück. „Zwischen den Bildern und in der Zu­sammenstellung etwas zu entdecken, dass als solches nicht im Raum ist, ist Antrieb und Ziel der Arbeit“, so Maria L. Felixmüller.







Firmenportrait:
Carolin Modes und Esther Niebel, nebst Galeristinnen auch Kuratorinnen und Kunstberaterinnen, wollen in ihrer neuen Galerie nicht nur Kunst zeigen, sondern auch einen Ort des Austausches schaffen. Als Symbol hierfür haben die beiden Galeristinnen im Galerieraum eine große, rote Couch für Besucher platziert. Sie sollen Lust zu verweilen bekommen und mit der gezeigten Kunst und den Galeristinnen in Dialog treten. Einmal im Monat wird es in der Galerie Queen Anne einen offenen Abend mit unterschiedlichen Veranstaltungen geben.
Kontakt:
Galerie QUEEN ANNE
Modes&Niebel GbR
Spinnereistraße 7, Halle 10 E
04179 Leipzig
Mehr Information:
http://www.queen-anne.de
Zurück
Pressemeldung kostenlos einstellen