zur Grundlage dient die Lebensgeschichte des großen Kirchenräubers Nickel List, geboren 1656 in Waldenburg, hingerichtet, 23. Mai 1699 in Celle,
In Thüringen geboren, ein Sachse mit weichem Herzen, aber Mut zum Ungewöhnlichen und einer ebensolchen Intelligenz ausgestattet, beugt sich falschen Freunden und Versprechungen und wird der Anführer eines über ganz Deutschland verbreiteten Räubersyndikates. Gemeinsam, mit den Wunstdorfer Genlemandieben und einer Hamburger Gruppe Juden, beraubt er mit geschickter Hand die größten Kirchen Deutschlands unter anderem die Braunschweiger St. Katharinen Kirche und die Lüneburger Tafel.
Doch sein Traum nach einem friedlichen Leben, mit der Frau die er liebt an seiner Seite, wird ihm zum Verhängnis.
1699 wird er in Cell mit sieben seiner Unterführer zur Abschreckung aufs Grausamste hingerichtet.